Flutwelle in Höllentalklamm Suche nach vermisster Person wird fortgesetzt

, aktualisiert am 18.08.2021 - 16:10 Uhr
Retter stehen nach der Flutwelle in der Höllentalklamm bereit, um im Notfall Opfer aus dem Fluss Hammersbach zu bergen. Foto: Peter Kneffel/dpa/dpa

Nach der Flutwelle in der Höllentalklamm wollen die Einsatzkräfte am Mittwoch die Suche nach einer vermissten Person fortsetzen. Der Einsatz werde allerdings in deutlich kleinerem Umfang ablaufen als die beiden Tage davor, sagte eine Polizeisprecherin.

Die Rettungskräfte haben die Schlucht demnach mit Hilfe von Drohnen von der Luft aus gefilmt und fotografiert. Dabei seien zum Beispiel einige Schatten gesichtet worden, denen man nun nachgehen wolle. Die Klamm soll an diesen Stellen punktuell abgesucht werden, so die Sprecherin. Dazu seien aber weniger Einsatzkräfte notwendig als bislang.

Am späten Dienstagnachmittag hatten die Retter die Suche zunächst eingestellt. Zuvor war eine Frau tot aus dem Wasser geborgen worden. Bei der Frau handelt es sich lat den Ermittlern aller Wahrscheinlichkeit nach um eine 33-Jährige aus Lichtenfels in Oberfranken. Eine Obduktion soll die Identität noch zweifelsfrei klären, sagte ein Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Süd.

Acht Menschen waren am Montagabend nach dem Unglück weitgehend unverletzt aus der Klamm nahe Grainau im Landkreis Garmisch-Partenkirchen gerettet worden. Die Polizei geht derzeit von einer weiteren vermissten Person aus. Wenngleich sich nicht gänzlich ausschließen lasse, dass noch weitere Menschen von der Flutwelle mitgerissen worden sein könnten, betonte die Sprecherin.

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