Nach Einführung neuer Regeln Corona-Tests in Bayern stark nachgefragt

Ein Abstrich wird in einem Labor auf das Coronavirus untersucht. Foto: Oliver Berg/dpa/Symbolbild/dpa

Testzentren und Apotheken in Bayern berichten nach Inkrafttreten neuer Corona-Regeln von einem gestiegenen Interesse an Corona-Tests.

Die Verbandsmitglieder teilten vermehrt mit, dass die Anfrage nach Antigen-Schnelltests stark ansteige, sagte ein Sprecher des Bayerischen Apothekerverbands am Donnerstag. Apotheken, die Tests anbieten, stelle das vor große Herausforderungen bei Personalplanung oder Beschaffung von Tests. Denn die innerhalb kurzer Zeit erhöhte Nachfrage sorge auch für eine momentan angespannte Nachschubsituation bei den Tests, sagte er.

Im Freistaat gilt seit Mittwoch die 2G-plus-Regel – also Zugang nur für Geimpfte und Genesene mit einem zusätzlichen negativen Corona-Test - etwa bei Kulturveranstaltungen wie Theater und Konzerte, für Zuschauer beim Sport, bei Messen und Tagungen oder bei privaten und öffentlichen Veranstaltungen und Feiern in nicht-privaten Räumen. Zudem gilt 2G plus für Freizeiteinrichtungen aller Art, darunter fallen etwa Bäder.

In Testzentren des Bayerischen Roten Kreuzes (BRK), einem großen Betreiber in Bayern, ist die Zahl der Tests laut einem Sprecher von Dienstag auf Mittwoch um 36 Prozent gestiegen. Neue Corona-Regeln sind demnach aber offenbar nicht der einzige Grund für die zuletzt gestiegene Nachfrage. Seit Aufhebung der Kostenpflicht für Tests am 13. November sei die Zahl um das Fünffache gestiegen, sagte der BRK-Sprecher.

"Wir begrüßen es, dass sich wieder mehr Menschen testen lassen", sagte er. Testen sei der Weg, mehr Sicherheit zu bieten, hohe Virenlasten schnell zu erkennen und Ausbruchsgeschehen zum Beispiel in Pflegeheimen oder in der Familie zu vermeiden.

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