Nach der Bluttat von Hanau Weiberfasching am Münchner Viktualienmarkt abgesagt

Nach der Bluttat von Hanau hat die Stadt München reagiert und den Weiberfasching am Unsinnigen Donnerstag am Viktualienmarkt abgesagt. Foto: Archiv, imago

Angesichts der Gewalttat von Hanau mit elf Toten ist der Weiberfasching auf dem Viktualienmarkt in München abgesagt worden. Nach Angaben eines Stadtsprechers hätte die Veranstaltung "Fasching hat Herz" am heutigen Donnerstag um 14 Uhr begonnen.

Eigentlich war geplant gewesen, dass die Faschingsgesellschaften mit ihren Prinzenpaaren und Garden sowie die Tanzenden Marktweiber bis zum Abend für "beste Unterhaltung" sorgen, wie es in einer Mitteilung hieß. In den vergangenen Jahren hatten rund 500 Menschen an der Veranstaltung teilgenommen. Ob der Faschingsdienstag in München mit deutlich mehr Narren stattfinden wird, blieb erst einmal unklar. Die Staatskanzlei hat außerdem bereits den für Aschermittwoch geplanten Empfang der bayerischen Faschingsgesellschaften in der Staatskanzlei abgesagt.

Nach Angaben von Bayerns Innenminister Joachim Herrmann hat die Tat einen rechtsradikalen Hintergrund. Der 43-jährige Deutsche habe "eine Reihe überwiegend aus dem Ausland stammender Menschen erschossen", sagte der CSU-Politiker am Donnerstag.

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