Nach Abstieg Irre Jagdszenen auf Schalker Spieler am Stadion

Eine von Fans gezündete Rauchbombe lässt den Eingang West der Veltins Arena im März nach dem Unentschieden gegen Mainz hinter blauem Rauch verschwinden. Nach dem vierten Abstieg von Schalke 04 aus der Fußball-Bundesliga hat sich vor dem Schalker Stadion die Wut der Fans entladen. Foto: Caroline Seidel/dpa

Nach dem vierten Abstieg von Schalke 04 aus der Fußball-Bundesliga hat sich die Wut der Fans entladen. Nach der Rückkehr vom 0:1 (0:0) bei Arminia Bielefeld in der Nacht zu Mittwoch wurden die Spieler der Königsblauen an der Veltins-Arena von gewaltbereiten Anhängern attackiert.

Es flogen Eier, Pyrotechnik wurde abgebrannt. "Die Spieler sind weggerannt, unsere Hundertschaft hat eingegriffen", sagte Pressesprecher Matthias Büscher von der Gelsenkirchener Polizei dem SID.

Insgesamt 500 bis 600 Fans hatten die Profis am Stadion erwartet. Der Verein suchte nach eigenen Angaben zunächst die Aussprache mit dem Anhang. Dann, so der Klub in einer Pressemitteilung, "haben aus der Menge einzelne, bislang nicht zuzuordnende Personen Grenzen überschritten". Die "körperliche Unversehrtheit seiner Spieler und Mitarbeiter" sei "gefährdet" gewesen, hieß es weiter.

Zwei Profis sollen getreten worden sein. Dies sei aber nicht bestätigt. Ein Video, das im Internet kursiert und eine entsprechende Fluchtszene zeigen soll, sei der Polizei bekannt. Es könne nicht gesagt werden, wer darauf zu sehen sei, so der Sprecher. Einem Bericht der "WAZ" zufolge sei niemand ernsthaft verletzt worden, die Profis seien mit Hämatomen davongekommen.

 

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