Markus Späth sitzt alleine in seinem Reisebüro im ehemaligen Bahnhofsgebäude. Die Mitarbeiter in Kurzarbeit, keine Kunden, die hereinspazieren. Es ist eine trügerische Ruhe. Denn sein Handy-Vibrationsalarm ist im Dauerstress. "Ich bekomm so viele Anfragen über WhatsApp, Instagram, Facebook, E-Mail ... - der Wahnsinn." Nachdem Corona rund zwei Jahre lang das Geschäft vernichtet hatte, geht's nun wieder rund. "Die Leute wollen raus", weiß der 30-jährige Reiseunternehmer. Und jetzt sei die beste Zeit dafür.