Die Natur ist erwacht. Schlehen, Pfirsich- und Kirschbäume blühen schon. Zeit, auch für die Biene in den Arbeitsmodus zu kommen. Jetzt beginnt die Zeit für das Sammeln von Nektar. Allerdings war das Frühjahr in diesem Jahr, mit dem Wechsel von Warm- und Kaltperioden, nicht ideal für die Entwicklung der fleißigen Insekten. Was tut sich gerade im Bienenstock? Unsere Redaktion hat Imker Hans Folgner über die Schulter geblickt.

Das Aprilwetter vermieste nicht nur dem Menschen die Frühlingsgefühle. Auch die Bienen hatten unter dem Wechselwetter gehörig zu leiden. Die Eiablage wurde immer wieder unterbrochen, sodass sich die Bienenvölker noch nicht gut entwickeln konnten. "Im vergleichbaren Zeitraum des vergangenen Jahres schwärmten schon die ersten Völker", sagt dazu Imker Hans Folgner. Solange es in den Nächten noch kalt ist, haben die Blüten keinen bis wenig Nektar als Nahrung für die Bienen.