Nach Angriff auf Polizisten in Pocking Keine Bewährung - Ruhstorferin muss ins Gefängnis

Eine Ruhstorferin wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt (Symbolbild). Foto: Bernd Weißbrod/dpa/Symbolbild

Eine Ruhstorferin muss für eineinhalb Jahre ins Gefängnis, weil sie im Mai 2021 in Pocking im Landkreis Passau Polizisten angegriffen hatte.

Es war ein größerer Einsatz im Mai letzten Jahres, als am Pockinger Bahnhof streitende Personen auf die Polizei losgingen. Ein Mann und eine Frau hatten damals eine Auseinandersetzung, wie die Polizei berichtet. Die Beamten versuchten, die beiden zu trennen, und die Personalien festzustellen. Damit war die Frau überhaupt nicht einverstanden und wollte flüchten. Sie musste von den Polizisten festgehalten werden. Nun ging der Mann auf die Beamten los und wollte die Flucht der Ruhstorferin ermöglichen. Die Beamten hielten dann die Frau und den Mann fest bis Verstärkung eintraf. Bei der Festnahme wehrten sich die beiden Randalierer heftig und versuchten, die Polizisten mit den Füßen zu treten. Die eingesetzten Beamten wurden auch beleidigt.

Keiner der eingsetzten Beamten wurde bei dem Vorfall verletzt. Der Mann und die Frau wurden wegen einer Reihe von Delikten angezeigt, neben tätlichem Angriffs und Widerstands unter anderem auch wegen Beleidigung.

Nun erging ein Urteil in dem Strafverfahren, die Ruhstorferin muss für ein Jahr und sechs Monate ins Gefängnis, weil die Freiheitsstrafe nicht zur Bewährung ausgesetzt wurde. Das Urteil des Amtsgerichtes Passau ist mittlerweile rechtskräftig, die Täterin befindet sich bereits in der Justizvollzugsanstalt.

 
 
 

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