Jan-Niklas Beste schüttelte nach Abpfiff kurz den Kopf und spuckte auf den Boden. Zufrieden sah der Jahn-Profi nach dem 1:1 (0:1) im Donau-Duell gegen Ingolstadt am Freitagabend vor 12.089 Zuschauern nicht aus. Die Regensburger waren zwar über weite Strecken das dominantere Team und hatten mehr vom Spiel, waren auf pitschnassem Untergrund aber oft zu ungenau und mussten sich letztlich mit einem Punkt begnügen.

"Wenn man sich den Spielverlauf ansieht, wäre der Sieg am Ende noch drin gewesen", meinte der Außenbahnspieler am Samstagvormittag bei Jahn TV. Aber: "Der letzte Pass kam nicht so, wie wir uns das vorgestellt haben", kritisierte Beste. "Ingolstadt stand relativ tief, die Räume waren eng. Das war dann nicht so einfach." Jahn-Trainer Mersad Selimbegovic meinte: "Der entscheidende Pass war oft nicht präzise genug, was sowohl uns selbst, aber auch dem Platz geschuldet war."