Musikproduzent Siegel zu ESC-Vorentscheid: Paar ganz gute Nummern dabei

Ralph Siegel, Musiker, Komponist und Produzent, steht in seinem Büro. Foto: Sven Hoppe/dpa/Archivbild

Der Musikproduzent Ralph Siegel (77) verrät zwar nicht, ob er eine weitere Teilnahme am Eurovision Song Contest (ESC) plant, aber, so sagt er der Deutschen Presse-Agentur: "Das ist ein Thema, mit dem ich nicht abgeschlossen habe, wenn ich ganz ehrlich bin." 1982 gewann der Komponist mit dem Lied "Ein bisschen Frieden", gesungen von Nicole, den internationalen Wettbewerb. Insgesamt trat er bislang rund zwei Dutzend Mal für Deutschland und andere Nationen an. Mit Katja Ebstein (1980), Lena Valaitis (1981) und der Gruppe Wind (1987) belegte er jeweils den zweiten Platz. Auch zwei dritte und zwei vierte Plätze erreichte er. "Da bin ich schon stolz drauf."

Enttäuscht ist er allerdings darüber, wie seine Erfolge von damals teilweise bewertet wurden: "Was mich dann oft sehr geärgert hat: Wenn wir zum Beispiel mit Mekado oder Sürpriz den dritten Platz gemacht haben, dann hieß es: "nur Dritter". Das wurde nicht anerkannt." Zum diesjährigen deutschen Vorentscheid für den ESC will er nicht viel sagen, nur: "Es sind zwei, drei Nummern dabei, die ganz gut sind".

Wer Deutschland 2023 bei dem in England ausgerichteten ESC-Finale im Mai vertritt, entscheidet sich am 3. März (22.20 Uhr/Das Erste) in der Fernsehsendung "Eurovision Song Contest 2023 - Unser Lied für Liverpool". Ballermann-Musiker Ikke Hüftgold tritt dabei mit seinem Spaß-Song "Lied mit gutem Text" unter anderem gegen Will Church, Frida Gold, Patty Gurdy und Lord Of The Lost an.

Ralph Siegel, der in Grünwald bei München lebt, hat sich in den vergangenen Jahren auf das Schreiben von Musicals konzentriert.

Zwei Premieren im Festspielhaus in Füssen im Allgäu stehen an: Am 10. März startet "Zeppelin" in seine dritte Spielzeit und am 17. Mai soll das Musical "Ein bisschen Frieden - Summer of Love" neu anlaufen.

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