Musik-Empfehlung „Where the Light is“ von John Mayer ist Pflicht für alle Gitarristen

John Mayer bei einem Konzert in Amsterdam. Foto: Paul Bergen/dpa/ANP Kippa

In den USA ist John Mayer berühmt, bei uns dagegen kennen ihn außerhalb der Gitarren-Community nur wenige. Dabei hätte er viel mehr Aufmerksamkeit verdient. Eine Empfehlung seines Albums "Where the Light is".

Nach drei Studioalben widmete sich John Mayer 2007 seinem dritten Live-Album. Den Auftritt gab er einige Monate nach seiner Sommer-Tour durch die USA, auf der er hauptsächlich die Lieder seines erfolgreichsten Albums „Continuum“ spielte.

Das ist drauf: Das Besondere am Live-Album ist, dass das Konzert aus drei separaten Sets besteht. Im ersten Akustik-Set spielt er, neben dem bis dato unveröffentlichten Lied „In Your Atmosphere“, auch seinen Klassiker „Neon“, der bis heute in der Gitarren-Community als nahezu unspielbar gilt. Im zweiten Set wird er vom „John Mayer Trio“, bestehend aus Pino Palladino (Bass) und Steve Jordan (Schlagzeug), begleitet. Das 2005 gegründete Ensemble spielt hauptsächlich Bluesrock und ist eine willkommene Abwechslung zum Singer-Songwriter-Pop des ersten Sets.

Auf dem letzten Teil des Albums ist Mayers gesamte Band zu hören. Sie spielen größtenteils Lieder von „Continuum“, darunter auch mit „Gravity“ und „Slow Dancing in a Burning Room“ die Hymnen, die Mayer zum Erfolg geführt haben. Das Album ist eine Zusammenfassung von allen Liedern, Musikstilen und Gitarren-Solos, die John Mayer ausmachen und ein Muss für alle Gitarristen und Liebhaber von Live-Musik.

Im Video spielt John Mayer „Slow Dancing in a Burning Room“ live:

In aller Kürze: In dem Live-Album „Where the Light is“ bedient sich John Mayer seiner gesamten Diskografie. Unterstützt von Weltklasse-Musikern, spielt er neben bekannteren Liedern auch einige unveröffentlichte Songs.

Fazit: Als Hobby-Gitarrist hat unser Autor John Mayer schon immer für brillant gehalten. Besonders „Slow Dancing in a Burning Room“ hat ihn dazu inspiriert, E-Gitarre zu lernen. Er hat das Instrument schon einige Jahre gespielt und kannte John Mayers Studio-Alben bereits, als er auf „Where the Light is“ gestoßen ist.

Das Album bekommt neben seiner Studio-Musik relativ wenig Aufmerksamkeit, dabei ist der Musiker live noch einmal ein gutes Stück besser. Seine Gitarrensolos suchen ihresgleichen. Wie er dazu noch singen kann, ist ein Rätsel. In den USA ist John Mayer berühmt, bei uns dagegen kennen ihn außerhalb der Gitarren-Community nur wenige.

„Where the Light is“, John Mayer, Live-Album mit 22 Tracks, veröffentlicht 2008 von Columbia.

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Hinweis: Dieser Text stammt aus der Freistunde, der Kinder-, Jugend- und Schulredaktion der Mediengruppe Attenkofer. Für die Freistunde schreiben auch Leser, die Freischreiben-Autoren. Mehr zur Freistunde unter freistunde.bayern.

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