Corona-Demos in Bayern Friedensdemonstranten fordern "Lockdown für Rüstung"

, aktualisiert am 05.04.2021 - 18:36 Uhr
Eine Maske hängt am Haken. (Symbolbild) Foto: Daniel Karmann/dpa/dpa

Zum Abschluss der traditionellen Ostermärsche haben am Ostermontag in Bayern noch einmal mehrere Hundert Menschen in verschiedenen Städten für Frieden in der Welt demonstriert. Größere Veranstaltungen gab es unter anderem in Nürnberg und Marktheidenfeld.

Zum Treffen des Friedensforums Nürnberg kamen laut Polizei 320 Menschen. Redner wiesen darauf hin, dass die Ostermärsche in Nürnberg seit mittlerweile 60 Jahren stattfänden. Die Teilnehmer demonstrierten unter anderem gegen die Anschaffung bewaffneter Drohnen und forderten einen "Lockdown für Rüstung". Die wirtschaftliche, politische und militärische Konfrontation mit Russland und China berge ein enormes Kriegspotenzial, hieß es.

Wenig Zuspruch für Corona-Demos in Bayern

Die für Ostermontag angekündigten Demonstrationen von Gegnern der Corona-Maßnahmen sind auf wenig Zuspruch gestoßen. Drei von vier angemeldeten Veranstaltungen in München wurden kurzfristig abgesagt, wie die Polizei mitteilte. Zu einer weiteren kamen nur etwas mehr als 200 Personen. Angemeldet waren bei dieser Demonstration 1.000 Menschen. Laut Polizei verlief die Veranstaltung ruhig. Rund 400 Beamte waren im Einsatz, der Großteil davon auf der Theresienwiese, wo die Demonstration stattfand. Für den Abend war eine weitere Demonstration in Nürnberg mit maximal 250 Personen angemeldet. Zu Beginn der Aktion lag die Teilnehmerzahl am Abend laut Polizei jedoch weit darunter. An der Friedensdemonstration im unterfränkischen Marktheidenfeld beteiligten sich laut Polizei rund 300 Menschen. Die nukleare Bedrohung, die Klimakrise und "die Erosion der Demokratie" gefährde das friedliche Zusammenleben der Menschen, war in der Einladung zu der Demo zu lesen.

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