Debatte um Grundeinkommen Ökonomieprofessor: Bedingungsloses Grundeinkommen funktioniert nicht

Gegen das bedingungslose Grundeinkommen: Ökonomieprofessor Dominik Enste. Foto: stu

Das bedingungslose Grundeinkommen, kurz BGE - eine knappe Mehrheit der Deutschen will es. Große Teile von Grünen und SPD auch, die Linkspartei sowieso.

Auch Wirtschaftsbosse, wie etwa Siemens-Chef Joe Kaeser oder Götz Werner, Gründer der dm-Drogeriemärkte, machen sich dafür stark. Zwar vertreten Kaeser und Werner eine Minderheit unter den Unternehmensführern, aber sie und andere wissen um die Gefahren, die Digitalisierung und künstliche Intelligenz für die Arbeitswelt bedeuten können, insbesondere für deren mögliche Vernichtung und Ersatz durch Maschinenarbeit. Dem wollen sie vorbeugen, wenn in nicht ferner Zukunft Entlassungswellen anrollen sollten.

Hat Kaeser also recht, wenn er sagt: "Es wird ein gar nicht kleines Potenzial an Arbeitskräften geben, das nicht ausreichend für die Herausforderungen der Digitalisierung qualifiziert werden kann. Deshalb bin ich für das Grundeinkommen"? Kaeser kann sich auf eine Studie aus den USA stützen, die knapp die Hälfte (47 Prozent) aller Arbeitsplätze dort durch Digitalisierung in Gefahr sieht. Nein, sagt hingegen Dominik Enste, als er mit dem Wirtschaftsbeirat Bayern, dem unionsnahen Gremium, das Thema in München diskutiert.

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