München Laserpointer-Anschlag auf Zugführer

Fieser Angriff am Donnerstagabend auf einen ICE-Zugführer an der Bahnstrecke entlang der Landsberger Straße in München. Der 45-Jährige erlitt dabei leichte Verletzungen. Foto: Bundespolizei

Fieser Angriff am Donnerstagabend auf einen ICE-Zugführer an der Bahnstrecke entlang der Landsberger Straße in München. Der 45-Jährige erlitt dabei leichte Verletzungen.

Der ICE 590 war gegen 19 Uhr in Richtung Stuttgart unterwegs. Plötzlich wurde der 45-jährige Zugführer von einem grellen, grünen Licht geblendet. Dieses Licht stammte von einem Laserpointer. Der Zugführer verspürte sofort einen starken Druck auf seinem rechten Auge, das kurz darauf zu tränen begann. Die Bundespolizei ermittelt deshalb jetzt wegen des Verdachts auf gefährlichen Eingriffs in den Bahnverkehr in Verbindung mit gefährlicher Körperverletzung gegen Unbekannt.

Nach erstem Ermittlungsstand muss der Laserpointer-Angriff aus einer Wohnung in einem der angrenzenden Hochhäuser in der Landsberger Straße erfolgt sein.

Der 45-jährige Zugführer hatte jedenfalls nach geraume Zeit mit den unangenehmen Folgen des feigen Angriffs zu kämpfen. Erst ab dem Bahnhof in Ulm konnte er seine Arbeit wieder schmerzfrei verrichten. Auswirkungen auf den Bahverkehr hatte der Vorfall jedoch nicht.

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