München Kritik an Steuerlast für Unternehmen

Albert Füracker spricht sich gegen eine Abschaffung der Gewerbesteuer aus. Foto: Hanns-Seidel-Stiftung

Zu Beginn eines Konjunkturabschwungs, der auch in eine handfeste Rezession münden könnte, hat man in Deutschland nach Ansicht des bayerischen Finanzministers Albert Füracker (CSU) den Ernst der Lage nicht ansatzweise erkannt. Jeden Tag werde ein neuer Vorschlag für Steuererhöhungen losgetreten, beklagte der CSU-Politiker auf einer Veranstaltung der CSU-nahen Hanns-Seidel-Stiftung (HSS) am Dienstagabend in München. Wenn aber erst einmal die Unternehmen ihre Investitionen ins Ausland verlagerten, dann, warnte Füracker, "ist es zu spät".

Unter Moderation von Dr. Gerald Schneider, Redaktionsleiter beim Straubinger Tagblatt, waren sich Politiker, Wissenschaftler und Wirtschaftsvertreter in einem einig: Die Unternehmenssteuerbelastung in Deutschland kann so hoch nicht bleiben. Alle wichtigen Wettbewerber der Bundesrepublik wie die USA, Großbritannien oder Frankreich hätten deutlich niedrigere Unternehmenssteuern oder beabsichtigten Senkungen, erklärte der Leiter des ifo-Zentrums für Makroökonomik, Andreas Peichl. Der Präsident des Bayerischen Handwerkstags, Franz Xaver Peteranderl, sah besonders kleine und mittlere Unternehmen benachteiligt.

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