München BMW schaltet einen Gang runter

Harald Krüger präsentierte zu letzten Mal die Zahlen von BMW. Foto: dpa

Eines steht schon jetzt fest: Der Premium-Autobauer BMW wird 2019 nicht an die Ertragserfolge früherer Jahre anknüpfen können. Die im ersten Quartal gebildete Rückstellung von 1,4 Milliarden Euro für ein von der EU-Kommission in Gang gesetztes Kartell-Bußgeldverfahren wird die Ertragszahlen des gesamten Jahres verhageln, bestätigten der scheidende Vorstandsvorsitzende Harald Krüger und Finanzvorstand Nicolas Peter am Donnerstag in München bei der Vorlage der Halbjahreszahlen.

Der Konzern hat angekündigt, sich mit allen rechtlichen Mitteln dagegen wehren zu wollen, richtet sich aber darauf ein, erst einmal zahlen zu müssen.

Die BMW Group lieferte im ersten Halbjahr 2019 weltweit mehr als 1,25 Millionen Fahrzeuge der Marken BMW (1,076 Millionen), Mini (174 300) und Rolls Royce (2 534) aus, was einem Plus von 0,8 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum entspricht. Das Vorsteuerergebnis halbierte sich vor allem wegen der hohen Rückstellung aber um 53,1 Prozent auf 2,815 Milliarden Euro. Der Überschuss nach Steuern verringerte sich im ersten Halbjahr um 28,7 Prozent auf 1,48 Milliarden Euro. Von der für den Automobilbereich von BMW langfristig angestrebten Profitabilitätsquote (EBIT-Marge) von acht bis zehn Prozent kann derzeit keine Rede sein. Für 2019 wird als Ziel 4,5 bis 6,5 Prozent angegeben. Es mache keinen Sinn, zu prognostizieren, wann das frühere Profitabilitätsniveau wieder erreicht werden kann, sagte Finanzvorstand Peter.

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