München Aiwanger will Autoindustrie "Vision geben"

Hubert Aiwanger setzt auf Wasserstoff als Treibstoff der Zukunft. Foto: dpa

Der bayerische Landtag sieht im Wasserstoff den Energieträger der Zukunft. Alle Fraktionen unterstützten am Mittwoch einen Dringlichkeitsantrag der Freien Wähler (FW), der die Gründung eines Wasserstoffzentrums in Nürnberg ausdrücklich unterstützt. Allerdings gab es auch Spott für den FW-Vorstoß.

Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger (FW) sieht im Wasserstoff den zukünftigen Antrieb für Busse, Lkw, Lokomotiven, Schiffe und Flugzeuge. Mit Wasserstoff-Pkw könnte man dann guten Gewissens auch wieder in die Städte fahren, meinte Aiwanger, obwohl VW-Vorstandschef Herbert Diess diese Art des Antriebs für Autos kürzlich als "Unsinn" bezeichnet hatte. Bis 2023 sollen nach Angaben Aiwangers in Bayern 100 Wasserstofftankstellen entstehen. Derzeit gibt es bundesweit gerade einmal 15. Die Staatsregierung wolle damit der bayerischen Autoindustrie "wieder eine Vision geben". Es sei "höchste Zeit" für die Wasserstoffstrategie, sagte die Grünen-Abgeordnete Anne Franke. Vor 20 Jahren schon habe die Autoindustrie Wasserstoffautos vorgestellt, aber keine Unterstützung erhalten.

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