Müllers heikle Amazonas-Mission Im Reich des "Tropen-Trumps"

Ein Holzfäller arbeitet mit einer Kettensäge im brasilianischen Regenwald des Amazonas an einem Urwaldriesen. Foto: dpa

Während in Deutschland erregt darüber diskutiert wird, wie Heizöl und Sprit teurer gemacht werden sollen, um das Klima zu retten, ist Entwicklungsminister Gerd Müller (CSU) im brasilianischen Amazonasgebiet unterwegs.

Es ist eine äußerst heikle Mission im Land von "Tropen-Trump" Jair Bolsonaro, der dem Naturschutz den Kampf angesagt hat. Und sich Ratschläge aus Deutschland verbittet. Zweimal sei er über Europa geflogen und habe dort nicht einen Quadratmeter Wald gesehen, sagte der Rechtspopulist kürzlich. Die Europäer hätten deshalb gar nicht die Kompetenz, über das Thema zu sprechen. Tatsächlich ist der Amazonas-Regenwald, das größte zusammenhängende Waldgebiet der Erde, trotz aller Rodungen der vergangenen Jahrzehnte, noch immer 15 Mal so groß wie die Bundesrepublik. Aus genau diesem Grund denkt Müller gar nicht daran, zu schweigen. "Wir werden das Klima nicht allein in Deutschland retten. 98 Prozent des weltweiten CO2-Ausstoßes finden außerhalb Deutschlands statt", sagt er im Telefongespräch mit unserer Zeitung.

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