Mord in Idar-Oberstein Todesschütze hatte vor der Tat wohl Bier getrunken

Menschen haben Blumen und Kerzen am Tatort abgelegt. Foto: Birgit Reichert/dpa/dpa

Der Todesschütze von Idar-Oberstein stand bei der Tat möglicherweise unter Alkoholeinfluss. Er habe angegeben, vor der Tat "einige Bier" konsumiert zu haben", sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Gerd Deutschler am Montag in Bad Kreuznach.

Bei der Festnahme des 49-Jährigen rund zwölf Stunden nach der Tat vom 18. September sei ihm eine Blutalkoholprobe entnommen worden. "Was noch feststellbar war, war ganz geringfügig", sagte Deutschler.

Inwieweit der mögliche Bierkonsum den Schützen beeinflusst habe, müsse noch geklärt werden. Dabei werde auch betrachtet, wie er sich am Tatabend bewegt und wie er gesprochen habe. Deutschler sagte, die weiteren Ermittlungen dauerten an. Das ARD-Politikmagazin "Report Mainz" berichtet an diesem Dienstag (21.45 Uhr) über den möglichen Alkoholeinfluss beim Täter.

Der Mann hatte einen Studenten, der in einer Tankstelle an der Kasse als Aushilfe jobbte, im Streit um das Tragen eine Corona-Maske erschossen. Der 20-Jährige hatte den Kunden mehrfach auf die Maskenpflicht hingewiesen. Nach seiner Festnahme sagte der Mann, dass er die Corona-Maßnahmen ablehne. Der zuvor nicht polizeibekannte Deutsche sitzt wegen Mordverdachts in Untersuchungshaft. Die Tat löste bundesweit großes Entsetzen und Anteilnahme aus.

 

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