Neid und Habgier haben Menschen schon immer zu abscheulichen Taten getrieben - auch im sonst so ruhigen Isartal. Am 11. November 1920 etwa wurde der Müller von Widdersdorf, Sebastian Raßhofer, vor den Augen seiner Familie ermordet.

Heuer jährt sich dieses grausame Verbrechen zum 100. Mal. Der Erste Weltkrieg war gerade vor zwei Jahren zu Ende gegangen und die Monarchie war abgeschafft. Eine unsichere Zeit mit wirtschaftlichen Niedergang und Arbeitslosigkeit waren überall spürbar.