Moosthenning Das ehemalige Dachziegelwerk Altendorf

Luftbildaufnahme des Dachziegelwerks mit eigenem Sägewerk sowie dem zweiten Sägewerk Peter in Altendorf. Foto: Archiv/Erich Broiger

Die Wurzeln der Altendorfer Ziegelei lassen sich bis in die Zeit vor dem Ersten Weltkrieg zurückverfolgen. Hier wurde bereits ein Feldofen betrieben und Ziegel gefertigt. Ludwig Weber, ein Großonkel des späteren technischen Betriebsleiters Erich Boiger, baute Anfang der 1920er Jahre die Ziegelei auf, neben seinem landwirtschaftlichen Betrieb und der Gaststätte in Altendorf. Auf dem Betriebsgelände befand sich auch ein eigenes Sägewerk.

Bereits Ende der 1930er Jahre wurde die Landwirtschaft sowie der Gasthof an die Brauerei Wasserburger in Dingolfing verkauft. 1942, mitten im Zweiten Weltkrieg erfolgte dann der Verkauf der Ziegelei an Eugen von Ramm. Dieser war ursprünglich im polnischen Bialystok beheimatet und gehörte dort einer Adelsfamilie der deutschen Bevölkerungsgruppe an. Die offizielle Firmenbezeichnung lautete: Dachziegelwerk Altendorf, Inhaber Eugen v. Ramm, Unterhollerau. Das Produktionsprogramm umfasste insbesondere Dach- und Hintermauerziegel. Der Abbau des Tons erfolgte mit einem Eimerkettenbagger. Das Rohmaterial wurde auf Kipploren verladen und mit einer kleinen Feldbahnlokomotive in das Produktionsgebäude der Ziegelei gefahren.

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