Moosthenning 20-Jähriger wegen sexueller Nötigung verurteilt

Ein 20-Jähriger wurde am Landauer Amtsgericht verurteilt. Foto: Peter Steffen, dpa

Das Jugendschöffengericht hat am Mittwoch einen 20-jährigen Moosthenninger wegen sexuellen Übergriffs, sexueller Nötigung sowie vorsätzlicher Körperverletzung zu einer Freiheitsstrafe von einem Jahr und fünf Monaten verurteilt.

Nach den Erkenntnissen der Staatsanwaltschaft soll den jungen Mann am 21. Oktober gegen 5.45 Uhr eine 20-jährige Dingolfingerin besucht haben, um gemeinsam einen Film anzusehen. Da der Moosthenninger noch duschte, legte sich die Frau bekleidet auf das Bett, der Mann dann später in Boxershorts neben sie. Zunächst haben die beiden gekuschelt, dann wollte der Angeklagte aber mehr. Als ihm die Frau zu verstehen gab, dass sie kein Interesse am Geschlechtsverkehr habe, versuchte der Mann, sie gewaltsam dazu zu bringen. Dabei drückte er ihr die Hand auf den Mund. Später drückte er ihren Kopf in das Kissen, bis sie fast ohnmächtig wurde. Durch diese Attacke erlitt die Frau eine Gesichtsprellung, ein Hämatom unter dem Auge sowie eine Platzwunde an der Lippe. Auch platzte ihr eine Ader im Auge. Doch der Angeklagte hatte eine ganz andere Sicht der Dinge: Er meinte, dass er seit seinem 18. Geburtstag eine sexuelle Beziehung zu der Frau hatte. Am vermeintlichen Tattag ging er zunächst auf den Kirta und dann in eine Disco, in der die Frau arbeitete. Kurz bevor die Disco schloss, habe man vereinbart, dass sie ihn zuhause besuchen würde. Er fuhr also heim und duschte. Als er damit fertig war, sei die Frau dann ausgezogen im Bett gelegen.

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