Seit Montag geht endlich wieder draußen und drinnen was in der Gastronomie. Doch für die Wirte, die sich in den vergangenen Monaten überwiegend mit To-go-Angeboten über Wasser halten mussten, kommt in wenigen Wochen schon die nächste neue Vorschrift: Viele Einweg-Plastikprodukte sind ab dem 3. Juli in der EU verboten. Plastik und Styropor sind schon bald passé, der Weg geht unweigerlich hin zu Pappe, Papier, Zuckerrohr und Bambus.

Die Bundesregierung möchte damit zusätzlichen Verpackungsmüll vermeiden. Trinkhalme, Rührstäbchen, Luftballonstäbe oder Einweggeschirr aus konventionellem Plastik und aus "Bioplastik" wird es nicht mehr geben. Auch To-go-Becher und Einwegbehälter aus Styropor dürfen in der EU nicht mehr produziert und in den Handel gebracht werden.