Eigentlich sollte die neue Isarbrücke hübsch und wechselfarbig beleuchtet werden. Mit der Planung und Ausschreibung sei bisher niemand beauftragt worden - so die freundliche Formulierung in der Sitzungsvorlage, dass das ganze vergessen worden war.

Dafür gebühre dem Staatlichen Bauamt Dank, so Martin Pschorr (SPD). Er gehörte zur Mehrheit der Räte, die wegen des Insektenschutzes und der Lichtverschmutzung froh waren, dass keine Beleuchtung kommt. Marketingreferent Alfred Wagner (Grüne) sah in LED-Leuchten kein Insektenproblem. Natürlich sei eine Installation im Nachgang aufwändiger, aber die beleuchtete Brücke sollte das Wahrzeichen beim Eintritt in die Dreirosenstadt werden. Außer Stefan John (Linke) teilte niemand seine Ansicht, der Rest des Gremiums verzichtet auf eine Illumination. Überhaupt ärgerten sich die Räte Thomas Kerscher (CSU) Evelin Altenbeck (Grüne) mehr über die ihrer Meinung nach misslungenen Fahrrad- und Fußgängerzufahrten. Kerscher fand zudem die Abtrennung vom Auto- zum Fußgängerbereich mit Betonteilen, die wie die Baustellenabsicherung einer Autobahn aussähen, unattraktiv. Er regte eine Verschönerung etwa mit Kacheln wie in der BayWa-Unterführung an. Das sei Sache des Freistaats, so Meinelt, die Brücke gehöre Moosburg nicht.

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