Moosburg an der Isar Stefan Metz spielt in der Matinee zur Marktzeit

Stefan Metz spielte Werke von Johann Sebastian Bach und Felix Mendelssohn-Bartholdy. Foto: cf

Auch ein kurzes Konzert kann beeindrucken und den Zuhörer aus dem Alltag in eine ganz andere Welt entführen. Stefan Metz gelang das am Samstag bei der Matinee zur Marktzeit "Fünf nach Zwölf" mit Johann Sebastian Bachs "Praeludium und Fuge Es-Dur" und Felix Mendelssohn-Bartholdys "Orgelsonate Nr. 4 B-Dur". Der wunderbaren Orgelmusik im Kastulusmünster lauschten zahlreiche Besucher, viele ganz intensiv mit geschlossenen Augen.

Was bei Bach so schlüssig und zusammengehörig klingt, sind eigentlich zwei getrennte Werke. Das Praeludium stellt den Beginn, die Fuge das Ende der dritten Folge von Bachs Serie "Clavierübung" dar. Diese Sammlung von Orgelwerken veröffentlichte er 1739. Hermann Keller, selbst Pianist, Organist, Komponist und Musikwissenschaftler, bezeichnete diese überschwänglich als "eines der leuchtendsten Juwelen im Sanctuarium seiner Kunst". Erklärbar wird diese Begeisterung auch dadurch, dass "Clavierübung" alle damals gängigen Tasteninstrumente vom Cembalo bis zur Orgel und zudem keine Schülerübungen meinte, sondern durchaus schwere wie umfangreiche Stücke.

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