Moosburg an der Isar Mülltrennung lässt nach

Die Endkontrolle in der Sortieranlage übernehmen Menschen - ein im wahrsten Sinne des Wortes "anrüchiger" Job. Foto: re

Landrat Josef Hauner besichtigte mit Bürgern die Sortieranlage am Flughafen.

Landrat Josef Hauner und interessierte Landkreisbürger besichtigten am Dienstag die GEO-Sortieranlage am Flughafen, eine Tochtergesellschaft der Firma Heinz. Dort werden Wertstoffe sortiert und behandelt: pro Jahr rund 35.000 Tonnen Wertstoffe aus gelben Säcken - das entspricht einem Güterzug mit 300 Kilometern Länge - und 13.000 Tonnen Gewerbeabfälle. Die Wertstoffe werden aus 27 Landkreisen angeliefert. 65 Prozent werden stofflich verwertet, also recycelt, etwa 30 Prozent "energetisch verarbeitet".

Über mehrere Trennvorgänge werden die Materialien sortiert. Die Endkontrolle übernehmen fünf Handsortierer. Mit einer Presse werden die Abfälle zu Würfeln mit 400 bis 800 Kilogramm Gewicht verdichtet. Die Firma trennt den Inhalt der gelben Säcke in zehn verschiedene Bereiche: Dosen, weiche, harte und gemischte Kunststoffe, Papier, PET-Flaschen, Tetra-Pak, usw. Damit wurde deutlich, dass der Inhalt der gelben Säcke nicht etwa nur "auf einen großen Haufen geworfen" wird, genauso wenig wie der Inhalt von Glascontainern. Wichtiger Hinweis von Betriebsleiter Georg Hadersdorfer war: "Man merkt, dass das Gefühl für Mülltrennung nachlässt."

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 08. März 2018.

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