Zur Geburt gehören immer zwei: die Mutter und das Kind. In den allermeisten Fällen klappt der Vorgang auch relativ problemlos. Wenn nicht, dann stehen mit dem Perinatalzentrum Landshut und dessen medizinischen Leitern Chefarzt Dr. Lorenz Rieger am Achdorfer Krankenhaus und Oberarzt Dr. Johannes Hamann am Kinderkrankenhaus St. Marien alle derzeit möglichen technischen und personellen Ressourcen zur Verfügung.

Darüber wurde am Mittwochabend in der Aula der VHS referiert. Das ausschließlich weibliche Publikum war teilweise offensichtlich nicht aus abstraktem Interesse gekommen.

Dass Geburten zu weit über 90 Prozent unproblematisch sind, war nicht immer so: Vor 100 Jahren starb ein Viertel der Neugeborenen und 0,5 Prozent der Mütter überlebten die Geburt nicht. Dank mehr Vorsorge und Fortschritten in der Intensivmedizin ebenso wie in der Anästhesie oder der Neonatologie sind Todesfälle glücklicherwiese eine seltene Ausnahme geworden. Dennoch müsse man nicht nur bei Risikoschwangerschaften jeden Vorgang "als einzigartig respektieren", sagte Hamann. Selbstzufriedenheit sei dabei eine große Gefahr, und man müsse akzeptieren, dass in Grenzfällen Fehlentscheidungen getroffen werden könnten. Er könne auch nicht alle Kinder wiederbeleben, so Hamann, er sei nicht der liebe Gott.

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