Moosburg an der Isar "Krieg dem Krieg"

Ludwig Würfl begrüßte. Foto: fi

Der 1. September ist der Antikriegstag des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB). Just 80 Jahre nach dem deutschen Überfall auf Polen und damit dem Startschuss zum Zweiten Weltkrieg gedachten Gewerkschafter am Sonntagabend auf dem "Russenfriedhof" in Oberreit bei Moosburg der Opfer. Redner Dr. Guido Hoyer wies idyllische bis beschönigende Erzählungen über das Stalag zurück.

DGB-Ortsvorsitzender Ludwig Würfl betonte in seiner Begrüßung erneut, dass der Zweite Weltkrieg nicht "ausgebrochen" sei. Er sei geplant, vorbereitet und durchgeführt worden und habe unvorstellbare Leiden und Zerstörungen zur Folge gehabt. Daraus habe sich das DGB-Motto "Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus" begründet. Allerdings müsse man angesichts der aktuellen politischen Lage das "Nie wieder" zunehmend durch "gegen" ersetzen. Das Gedenken erfülle nur dann einen Sinn, wenn die gemeinsamen Anstrengungen gegen Krieg und Rassismus verstärkt würden. Es gelte, "den Kriegsgewinnlern und Gewerkschaftsfeinden entgegenzutreten".

Den vollständigen Artikel lesen Sie als Abonnent kostenlos auf idowa.plus oder in Ihrer Tageszeitung vom 02. September 2019.

Übrigens: Die Einzelausgabe des ePapers, in dem dieser Artikel erscheint, ist ab 02. September 2019 verfügbar. Klicken Sie auf ePaper und geben Ihren Suchbegriff ein. Es werden Ihnen dann alle Ausgaben angezeigt, in denen sich der Artikel befindet.

 

idowa-Newsletter kostenlos abonnieren

E-Mail-Adresse:
 
 
 

0 Kommentare

Kommentieren

null

loading