Moosburg an der Isar Kleiner Teil der Geschichte Moosburgs atmet auf

Die Einhausung ist komplett, und sogar Dachrinnen sind angebracht. Foto: cf

"Jetzt kann die Baracke aufatmen", war eine der ersten Äußerung, noch bevor das Dach über der Sabathiel-Baracke richtig befestigt war. Die Aufstellung der sogenannten Einhausung war ein Spektakel.

Kaum ging es los, zückten viele Nachbarn und Passanten die Kameras. Selbst im Umfeld wohnende Kinder zeigten sich fasziniert von den Geschehnissen an dem doch eigentlich von manchen "abgeschriebenen" Baudenkmal aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Die Baracke gilt als das letzte Relikt einer Kriegsgefangenenbaracke in Moosburg, dem Ort des einstigen Kriegsgefangenen-Stammlagers "Stalag" VII A, dem ersten solchen Lager im Wehrkreis VII, der weite Teile des Südens Bayerns und darüber hinaus umfasste. Längst ist es hier auch das Letzte seiner Art, wurde doch am zweiten Standort im Wehrkreis, dem Stalag VII B, Geschichte schon sehr früh "entsorgt". Auf dem Gelände des dortigen Lagers befindet sich heute ein Autobahnkreuz, und die Stadt besitzt offenbar auch sonst keine bemerkenswerten Dokumente aus der Zeit des Zweiten Weltkriegs. Da wirken die verfallenden Reste der Moosburger Kriegsgefangenenbaracke wie ein kleiner Schatz, der an manch anderen einstigen Stalag-Standorten in Deutschland hoch geschätzt würde.

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