Moosburg an der Isar Greenpeace setzt sich für Meeresschutzgebiet ein

Sigrid Häring-Lochinger und Joachim Maroski neben dem korrekt aufgestellten Wegweiser zur Antarktis. Foto: cf

Auf eine kleine Unterschrift mit großer Wirkung setzt derzeit Greenpeace. Seit 20. Januar läuft weltweit eine Aktion zum Schutz des Antarktischen Ozeans, die kürzlich auch in Deutschland startete.

Mit dabei war Moosburg, wo am Stadtplatz vor der Volkshochschule Christoph Amann, Isabella Hartl, Joachim Maroski und Max Reisinger eifrig Leute ansprachen, informierten und Unterschriften sammelten. Ein Schild zeigte zudem auf: Das schützenswerte Weddellmeer am Rande des antarktischen Kontinents liegt zwar 14.038 Kilometer von Moosburg entfernt, geht aber jeden etwas an.

"Wenn ich keine Nachteile habe " - mit diesen Worten setzte eine ältere Dame ihren Namen samt Adresse und Unterschrift auf den Vordruck. Wieder war jemand überzeugt worden. Dabei gehört einiges dazu, wildfremde Menschen auf der Straße anzusprechen und zum Zuhören zu bringen. Einfach ist das Anliegen von Greenpeace vielleicht nicht erklärt, obwohl Vorteile schnell heraushörbar sind. Das Weddellmeer, ein Randmeer des Antarktischen Ozeans, soll Schutzgebiet werden. So weit, so einfach. Während die Antarktis, also die südlichste Landmasse, längst komplett geschützt und lediglich wissenschaftliche Forschung dort erlaubt ist, sieht es beim Meer drumherum anders aus. Durch industrielle Fischerei geraten diese Gebiete unter Druck, wobei speziell die Krill-Fischerei problematisch ist - dramatische Nachteile von diesen kleinen, nur grammleichten Tierchen über Pinguine und Wale bis zum Menschen inklusive. Krill ist schließlich Nahrungsgrundlage für zahlreiche Lebewesen und somit unverzichtbar für das Bestehen jedes meeresabhängigen Ökosystems.

Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 02. Februar 2018.

 
 

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