Monaco Fürstenhaus als Zündler

Monacos Fürstenpaar (links) und Monacos Erzbischof zünden das Boot an - der Auftakt zum Fest. Foto: Günter Schenk

Vor der kleinen Kirche Saint Dévote ruht auf trockenen Palmzweigen ein viele Meter langes Boot in Weiß und Rot, den Nationalfarben Monacos. Wehrmänner haben es mit Benzin durchtränkt, damit die Flammen schneller Nahrung finden.

Akribisch ist das Feuer geplant, denn die Brandstifter sind von höchstem Rang. Wie jedes Jahr fackeln Monacos Fürstenpaar und der Erzbischof des Stadtstaates persönlich das Boot ab. Ein feuriger Akt, der den Auftakt zu Monacos traditionsreichstem Fest bildet: den Feiern zu Ehren der Heiligen Devota, Monacos Nationalheiliger.

Mehr als 38.000 Einwohner leben in Monaco

Nur ein paar Schritte vom großen Hafen, am Eingang eines überbauten Tales, zwängt sich das Kirchlein Saint Dévote zwischen mächtige Hochhäuser. Zum Festtag schmücken Fahnen seinen Vorplatz, erhellen Scheinwerfer die Fassade. Korsische Gesänge begleiten eine kleine Prozession vom Hafen zur Kirche. Ein Zug, der an die Überführung der Gebeine Devotas von Korsika ins heutige Monaco erinnern soll. Vor vielen hundert Jahren sei das gewesen, genau wisse das niemand, heißt es im zweitkleinsten Staat der Welt. Mehr als 38.000 Einwohner leben hier auf engstem Raum, dichter ist keine Metropole besiedelt.

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