Mobilfunk 5G: Union macht Druck auf die SPD

Eine 5G-Antenne steht auf einem Testgelände. Beim Mobilfunk drückt die Union aufs Tempo. Foto: dpa

Irgendwann wird es in Deutschland flächendeckend den 5G-Mobilfunkstandard geben - die im Zeitalter der Digitalisierung entscheidende Frage ist jedoch, wann. Um das schnelle Internet auch auf dem Land zu etablieren, setzt die Bundesregierung auf das lokale Roaming. Union und SPD können sich allerdings bislang nicht auf einen Weg einigen.

CDU/CSU-Fraktionsvize Ulrich Lange drängte am Montag deshalb zur Eile. Abwarten und Taktieren führe nicht dazu, "dass da draußen beim Bürger Mobilfunkmasten errichtet werden", erklärte der CSU-Abgeordnete.

Für die zweite Märzhälfte ist - so anhängige Klagen den Zeitpunkt nicht verzögern - die Versteigerung der 5G-Mobilfunk-Lizenzen geplant. Neue Vergaberegeln der Bundesnetzagentur sollen dafür sorgen, dass dabei nahezu die gesamte Bevölkerung versorgt wird und es zuverlässigen Mobilfunk entlang der Verkehrswege gibt. Bei allen Bemühungen bleibt jedoch das Problem bestehen, dass die Versorgung auf dem Land schleppender vorangeht als in den Ballungsräumen. Denn für die drei großen Netzbetreiber Telefónica, Telekom und Vodafone lohnt sich das Geschäft auf dem platten Land kaum, weil die Investitionen hoch und die Einnahmen vergleichsweise niedrig sind.

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