Mittelschule Nittendorf Versuch im Physik-Unterricht geht nach hinten los

Feuerwehreinsatz am Freitagvormittag an der Mittelschule in Nittendorf (Kreis Regensburg). Dort war es im Physik-Unterricht zu einer starken Rauchentwicklung gekommen. Foto: vifogra

Dieser Vorführeffekt hatte es am Freitagvormittag in sich: Im Physik-Unterricht kam es zu einem technischen Defekt. Kurz darauf qualmte es gewaltig im Physiksaal der Mittelschule Nittendorf (Kreis Regensburg).

Nach Angaben der Polizei wollte der 62-jährige Physik-Lehrer gegen 10.40 Uhr ein Lehrbeispiel an einer magnetischen Spule vorführen. Dabei kam es allerdings zu einem technischen Defekt. Die magnetische Spule überhitzte und kurz darauf qualmte es gewaltig. Beim Löschversuch zog sich der Lehrer eine leichte Rauchgasvergiftung zu. Ebenso eine 13-jährige Schülerin. 

Ein größeres Feuer brach jedoch nicht aus. Die alarmierte Feuerwehr erledigte die Angelegenheit binnen kürzester Zeit mit einem Pulverlöscher. Der Sachschaden ist derzeit noch nicht abzuschätzen. "Lediglich die Wände sind stark verrußt und der Raum wird wohl einige Tage nicht benutzbar sein", berichtet ein Polizeisprecher gegenüber idowa. 

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