Mitgliederversammlung "Straubinger Adventskalender" bestens vorbereitet

Der Vorstand des Vereins "Straubinger Adventskalender" wurde einstimmig im Amt bestätigt (v.l.): Oberbürgermeister Markus Pannermayr, Vorsitzender Josef Stelzl, Claudia Karl-Fischer, Ingbert Griesbauer und Siegfried Markl. Foto: Josef Unterholzner

Zwölf Wochen vor Weihnachten ist der Verein "Straubinger Adventskalender" bereits bestens auf die bevorstehenden Arbeiten vorbereitet. Sponsoren für die Fenster sind verpflichtet, die Gutscheine der Geschäftsleute fest vereinbart und die beliebten Lospäckchen mit allen 24 Losen bereits abgepackt. Bei der Mitgliederversammlung am Donnerstagvormittag im Verlagshaus des Straubinger Tagblatts wurde der Vorstand von den Mitgliedern zuerst gelobt für die geleistete Arbeit und anschließend für drei weitere Jahre im Amt bestätigt.

Der Adventskalender im vergangenen Jahr habe mit 121.363 verkauften Losen einen neuen Rekorderlös erzielt, freute sich Vorsitzender Josef Stelzl bei seinem Rechenschaftsbericht. Nach Abzug der Lotteriesteuer konnten 101.500 Euro an die Aktion "Freude durch Helfen" der Mediengruppe Attenkofer überwiesen werden. Die im vergangenen Jahr erstmals angebotenen Lospäckchen seien der absolute Renner gewesen. Innerhalb von 14 Tagen waren alle 3.000 Päckchen verkauft. Das erstmals angebotene "Goldene Los" mit Straubing Schecks im Wert von 5.000 Euro als Hauptgewinn sei ebenfalls eine äußerst erfolgreiche Sache gewesen.

Hilfe, die ohne jeden Cent Abzug ankommt

Das entscheidende Kriterium für den Erfolg des "Straubinger Adventskalenders" sei die Zusammenarbeit mit "Freude durch Helfen", betonte Stelzl. Dadurch sei sichergestellt, dass jeder eingenommene Cent unmittelbar und ohne jeden Abzug bedürftigen Menschen in der Region zugute kommt. Auch die 24 Sponsoren für die 24 Türchen des Adventskalenders seien dank der 16-jährigen Erfolgsgeschichte des Adventskalenders problemlos zu finden. Erstmals werden heuer die Straubing Tigers als Sponsor mit dabei sein. Und 97 Firmen stellen Gutscheine im Wert von 200 bis 500 Euro für die Verlosungen zur Verfügung. Unter anderem sind heuer Tankgutscheine im Wert von jeweils 200 Euro mit dabei.

Kassenwart Ingbert Griesbauer gab den Mitgliedern einen Überblick über die wesentlichen und rundum positiven Zahlen des vergangenen Jahres. Nur die fällig gewordene Lotteriesteuer in Höhe von 20.227 Euro schmerze ihn sehr. Er betonte aber, dass die Freude und das Glück, das die Aktion den Menschen vermittle, nicht in Zahlen ausgedrückt werden könne. Freuen würden sich sowohl die Gewinner der einzelnen Ziehungen, als auch die bedürftigen Menschen, denen die gesammelten Spenden zugutekommen. "Wir bekommen unheimlich viele und sehr persönliche Rückmeldungen", berichtete stellvertretende Vorsitzende Claudia Karl-Fischer, die die Aktion bei "Freude durch Helfen" betreut.

Oberbürgermeister Markus Pannermayr, der zweiter Vorsitzender des Vereins "Straubinger Adventskalender" ist, bedankte sich bei Josef Stelzl und seinen vielen Helfern für die Durchführung der Aktion, die gerade in Zeiten wie diesen immer wichtiger werde. Diese Gemeinschaft ermögliche Menschen, die unter der Corona-Pandemie und den Folgen des Kriegs in der Ukraine leiden, Freude, Unterstützung und Hilfe im Alltag. Der Bedarf werde in den kommenden Jahren weiter steigen.

"Hoffen wir, dass es heuer wieder einen Christkindlmarkt gibt", sagte Stelzl im Hinblick auf die ungewissen Corona-Aussichten. Weil der Markt aber auf alle Fälle bereits am 22. Dezember enden wird, weil am 23. Dezember die Außendekoration der Buden abgebaut werden muss, diskutierten die Mitglieder des Vereins darüber, wann und wo die große Schlussziehung stattfinden könne. Eine Entscheidung muss der Vorstand aber erst noch treffen.

Jeweils einstimmig bestätigten die Mitglieder des Vereins den Vorstand in seinen Ämtern. Erster Vorsitzender: Josef Stelzl, der aber andeutete, dass er in drei Jahren die Arbeit in jüngere Hände abgeben will; zweiter Vorsitzender: Oberbürgermeister Markus Pannermayr; dritte Vorsitzende: Claudia Karl-Fischer; Kassier: Ingbert Griesbauer; Kassenprüfer: Dr. Martin Kreuzer und Siegfried Markl.

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