Mit Schraubenzieher zugestochen Angriff in Regensburger Asylbewerberunterkunft

Polizeieinsatz am späten Montagabend in einer Regensburger Asylbewerberunterkunft. Dort hatte ein 29-jähriger Mann zuvor einen Mitbewohner mit einem Schraubenzieher angegriffen. (Symbolbild) Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa/Symbolbild/dpa

Ein Streit in einer Asylbewerberunterkunft gipfelte am Montagabend in Regensburg in einen tätlichen Angriff mit einem Schraubenzieher. Jetzt ermittelt die Kripo wegen eines versuchten Tötungsdeliktes.

Nach Angaben der Polizei stach ein 29-jähriger Bewohner im Laufe des Streits mit einem Schraubenzieher auf einen Mitbewohner ein. Der Vorfall ereignete sich gegen 21.45 Uhr. Wie erste Ermittlungen ergaben, soll der 29-Jährige wiederholt in Richtung Hals und Oberkörper seines 37-jährigen Kontrahenten gestochen haben. Der konnte die Angriffe jedoch weitestgehend abwehren und zog sich daher nur leichte Verletzungen zu.

Die Kripo Regensburg führt nun in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Regensburg die weiteren Ermittlungen. Die genauen Tatumstände und die Motivlage sind noch unklar. Der Tatverdächtige wurde auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Regensburg dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Dieser erließ am Folgetag Haftbefehl wegen versuchten Mordes gegen die Person. Der Mann befindet sich seitdem in einer Justizvollzugsanstalt.

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