Mit Heim-Dreier gegen Neuwied Rote Raben wollen das Playoff-Ticket lösen

Die Roten Raben wollen auch gegen Neuwied jubeln. Foto: Andreas Geißer

Am Ende einer turbulenten Woche wollen die Roten Raben am Samstag gegen den VC Neuwied ein positives Ausrufezeichen setzen und den Playoff-Einzug klarmachen.

Mit einem glatten Heimsieg gegen den VC Neuwied 77 am Samstag (19 Uhr) würden sie Platz acht schon vor den letzten beiden Nachholspielen der Hauptrunde definitiv absichern – und genau dies ist das Ziel, betont Cheftrainer Florian Völker vor dem Duell gegen den Tabellenletzten, der als Aufsteiger in seinen bisherigen 20 Saisonspielen ohne Sieg blieb. Ob Völker die Roten Raben gegen die „Deichstadtvolleys“ wie gewohnt von der Seitenlinie aus coachen kann, ist noch offen. Denn ebenso wie mehrere Spielerinnen verbrachte auch der Trainer nach einem positiven Corona-Test die zurückliegende Woche in Quarantäne; ein aktueller Negativtest in Verbindung mit Symptomfreiheit könnte ihn in die Lage versetzen, am Samstag wieder zur Mannschaft zu stoßen.

Ähnliches gilt – vom Grundsatz her – für die unter der Woche von der Infektion betroffenen Spielerinnen. Ob für diese ein erfolgreiches Freitesten unmittelbar zur Rückkehr in den Kader führt, wird in jedem Einzelfall einer ganzheitlichen Überlegung und verantwortungsbewussten Entscheidung unterzogen. Deutlich absehbar scheint immerhin, dass die Raben die formal nötige Zahl von acht einsatzfähigen Spielerinnen erreichen.

Co-Trainerin Schneider wäre Völker-Ersatz

Sollte der Chefcoach noch fehlen, würde ihn – wie schon während der Trainingswoche – Co-Trainerin Rebekka Schneider vertreten. „Das würden wir“, betont Florian Völker, „gut hinbekommen, Rebekka ist schon seit vier Jahren mit mir unterwegs, da gibt es einen klaren Plan und strukturierte Abläufe.“ Zudem ist der „Chef“ mittels zeitgemäßer Medien ohnehin nah an seiner „Co“ dran – und auch am gesamten Team: „Ich habe unter der Woche von Zuhause aus das Training vorbereitet, die Einheiten angeschaut und die Videositzung geleitet.“

Mit Blick auf das Spiel gegen Neuwied sagt Völker: „Wir haben vor der Corona-Woche mit den sieben Punkten gegen Straubing, Schwerin und in Münster einen sehr guten Job gemacht. Jetzt wollen wir uns belohnen und aus eigener Kraft die Playoff-Qualifikation besiegeln.“ Die aktuelle Lage: Als Tabellenachter haben die Raben 24 Punkte auf ihrem Konto und noch drei Partien zu absolvieren (nach Neuwied am Dienstag daheim gegen Erfurt und am Samstag, 2. April, das am letzten Mittwoch ausgefallene Spiel in Aachen). Der Neunte Münster hat 22 Zähler und noch ein Spiel (gegen Dresden), der Zehnte Erfurt 19 Punkte und zwei Partien vor sich (gegen Aachen und eben in Vilsbiburg).

Wichtiger Hinweis für Fans, die bereits zu einem der ursprünglich geplanten Termine Karten für das Heimspiel gegen Neuwied und/oder Erfurt gekauft haben: Diese Tickets behalten ihre Gültigkeit. Wer noch keine Karte hat, kann online unter www.roteraben.de oder an der Abendkasse tätig werden.

 

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