Mit dem Taxibus zum AWO-Haus Zwei neue Haltestellen der Taxibus-Linie 12 in Straubing

Freuten sich für alle Besucher der AWO-Begegnungsstätte am Wundermühlweg über die neue Taxibus-Haltestelle (v.l.): Bürgermeister Dr. Albert Solleder, CSU-Stadträtin Renate Lermer, Seniorenbeiratsvorsitzender Alfred Zeitler, Christa Brunner von der Arbeiterwohlfahrt, Clemens von Ruedorffer von den Stadtwerken und CSU-Stadtrat Arthur Christmann, Verwaltungsrat für Seniorenfragen. Foto: Josef Unterholzner

Direkt vor dem Christa-Brunner-Haus, der Begegnungsstätte für Senioren der Arbeiterwohlfahrt am Straubinger Wundermühlweg, befindet sich seit 1. April eine neue Haltestelle der Taxibus-Linie 12 der Stadtwerke. Am Montagnachmittag präsentierte Bürgermeister Dr. Albert Solleder zusammen mit Seniorenvertretern und Clemens von Ruedorffer von den Stadtwerken die neue Haltestelle der Öffentlichkeit. Mit einem Ticket für den Stadtbus können Senioren künftig ohne Mehrkosten bis direkt zur Begegnungsstätte fahren.

Die Taxibus-Linie 12 ist bereits seit November 2019 in Betrieb und soll Sossau und Unterzeitldorn an die Stadtbuslinien anbinden, erklärte von Ruedorffer. Der Taxibus fährt zwar von Montag bis Samstag nach einem festen Fahrplan, jedoch muss sich jeder, der mitfahren will, mindestens 30 Minuten vor der fahrplanmäßigen Abfahrt unter der Telefonnummer 09421/51651 anmelden. Die Kosten für die Fahrt sind aber schon im Ticket für den Stadtbusverkehr enthalten. Man muss nur den Bustarif bezahlen.

Die Abfahrtsstelle für die Taxibus-Linie 12 am Ludwigsplatz befindet sich vor dem Straubinger Tagblatt, erklärte von Ruedorffer. Die Abfahrtszeiten wurden so gewählt, dass sie zwischen den Zeitknoten der großen Linien 1 bis 4 liegen, damit Kunden aus allen Teilen der Stadt der Anschluss ermöglicht wird. Der Fahrplan bietet einen Stundentakt an. Nur die morgendlichen Fahrten zur Schule und zur Mittagszeit entfallen, weil die VSL-Linien die Strecke bedienen.

Maximal 16 Menschen können gleichzeitig fahren

Es gebe eine Vereinbarung zwischen den Stadtwerken und dem Taxiunternehmen, das die Taxibus-Linien bedient, dass höchstens zwei Achtsitzer-Busse zum Einsatz kommen dürfen, so von Ruedorffer. Also können maximal 16 Leute zur gleichen Uhrzeit befördert werden. Wer beim Taxibus anruft, um sich anzumelden, wenn schon alle Plätze besetzt sind, der kann nicht mitgenommen werden. Daher rät von Ruedorffer, den Taxibus nicht erst 30 Minuten vor der Abfahrt anzurufen, sondern schon ein paar Stunden oder sogar am Tag vor der gewünschten Fahrt.

Feste Linienzeiten brauchen Eingewöhnung

Bürgermeister Dr. Albert Solleder freute sich darüber, dass die beiden neuen Haltestellen der Taxibus-Linie 12 Nachhaltigkeit und Mobilität aufs Beste verbinden. Er lobte das Engagement von Seniorenbeauftragtem Arthur Christmann und von Stadträtin Renate Lermer, die ihre Idee mit Hilfe des Seniorenbeirats unter Leitung von Alfred Zeitler realisieren konnten. Er war sich sicher, dass nach einer Gewöhnungsphase auch die geistige Mobilität der Besucher der AWO-Begegnungsstätte von den neuen Möglichkeiten profitieren werde.

Renate Lermer und Christa Brunner freuten sich im Namen der vielen Senioren, die zu ihren Veranstaltungen kommen wollen, über die Chancen des Taxibusses. An die Abfahrtszeiten am Ludwigsplatz und am Christa-Brunner-Haus würden sich die Senioren sicher schnell gewöhnen.

Arthur Christmann, Verwaltungsrat für Seniorenfragen, und Seniorenbeiratsvorsitzender Alfred Zeitler lobten die Einrichtung der dringend benötigen neuen Haltestellen. Sie würden nicht nur den Senioren, sondern auch den Bewohnern von Hornstorf, Sossau und Unterzeitldorn neue Möglichkeiten der Mobilität ermöglichen.

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