"Anstoßen wird möglich sein, auch wenn mir die Playoffs wichtiger sind als mein Geburtstag." Wenn man diese Worte von Regensburgs Trainer Max Kaltenhauser vor seinem 40. Geburtstag am gestrigen Donnerstag hörte, wusste man sofort, welche Stunde bei den Eisbären geschlagen hat. Nach der für Playoff-Verhältnisse ungewöhnlich langen Pause von neun Tagen starten die Oberpfälzer am heutigen Freitag (Spielbeginn 20 Uhr) in die Finalserie um den Meistertitel in der Oberliga Süd.

Als Gegner warten die Selber Wölfe, die fürs Weiterkommen im Halbfinale gegen Rosenheim fünf Spiele benötigten. Der Regensburger Sieg gegen Höchstadt stand dagegen schon nach drei Partien fest. Ob die vier Tage mehr Pause für die Rot-Weißen eher Fluch oder eher Segen sind, wird sich erst im Laufe der Serie zeigen. Im Vorfeld fürchtet aber Eisbären-Angreifer Constantin Ontl keinen Nachteil: "Wir waren zuletzt in einem brutalen Rhythmus. Es tat gut, ein paar Tage frei zu haben und regenerieren zu können. Ich habe großes Vertrauen in die Trainingssteuerung vom Max und keine Bedenken, dass wir aus dem Rhythmus kommen könnten."