Auf der grünen Wiese zu bauen, wäre sicher einfacher gewesen. Aber mich reizte die Herausforderung", betont Matthias Altmann. Der Geschäftsführer der Altmann Immobilien GmbH & Co. KG kaufte das Aschenbrenner-Areal anstelle woanders zu bauen und noch mehr Fläche zu versiegeln. Sein Projekt: Auf 27.000 Quadratmeter Industriebrache ein Nahversorgungszentrum mit der Wohnanlage "Weißer Regen" und Flächen für Verwaltung und Dienstleistung zu entwickeln. Ursprünglich rechnete Altmann mit einem Baubeginn Ende 2020. Aber wegen Corona, Abstimmungen mit Behörden und neu entdeckter Altlasten verzögerte sich der Bau. "Du weißt eben nie, was sich noch im Boden versteckt", sagt der 46-Jährige. Doch letzte Woche stimmte der Stadtrat dem Bebauungsplan zu. Sollte es keine Einwände geben, besteht Baurecht.