Bund und Bahn stecken in den kommenden zehn Jahren deutlich mehr Geld in den Erhalt und die Modernisierung des zum Teil maroden Schienennetzes.

Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer, Bahn-Chef Richard Lutz und Bahn-Infrastrukturvorstand Ronald Pofalla unterzeichneten in Berlin eine neue Leistungs- und Finanzierungsvereinbarung. Bis 2030 sollen insgesamt 86 Milliarden Euro in die Schieneninfrastruktur investiert werden. Der Bund trägt von den Gesamtmitteln 62 Milliarden Euro, die bundeseigene Deutsche Bahn 24 Milliarden Euro an Eigenmitteln.

Alois Rainer, der verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag, betonte, dass so viel Geld in die Schiene investiert werde, wie niemals zuvor. Die Maßnahme reihe sich ein in zahlreiche weitere Maßnahmen, etwa die Förderung alternativer Antriebe, der Ausbau der Ladeinfrastruktur und die Digitalisierung der Mobilität. Andreas Scheuer zeige, dass er ein echter Klimaschutzminister sei.