Der 52-jährige Migrationsforscher Gerald Knaus ist Mitgründer und Vorsitzender des Think Tanks European Stability Initiative (ESI). Er berät Regierungen und gilt als Vordenker des EU-Türkei-Abkommens über die Rücknahme von Flüchtlingen aus dem Jahr 2016. Im Interview spricht er über Unterstützung der Ukraine, Hilfsbereitschaft und ob es möglich ist, Putin zu stoppen.

Herr Knaus, die grauenhaften Bilder von ermordeten Zivilisten aus Butscha erschütterten Europa. Welche Reaktion der Gemeinschaft auf diese russischen Kriegsverbrechen wäre angemessen?