"Es ist wirklich wie Weihnachten", meinte Mettens Bürgermeister Erhard Radlmaier am Donnerstag bei der Fixierung des gemeinsamen Zweckverbandes zur Abwasserbeseitigung mit der Gemeinde Offenberg. Bürgermeister Hans-Jürgen Fischer war gemeinsam mit seinem Geschäftsleiter Reinhold Schwab nach Metten gekommen, um mit Radlmaier die Dokumente der Gründungsvereinbarung zu unterzeichnen. Darüber hinaus wurde ein gemeinsamer Antrag zur Vorlage beim Landratsamt für die endgültige Genehmigung des Zusammenschlusses unterschrieben.

Dank dieser Vereinbarung sei eine große Sorge vom Tisch, betonte der Mettener Gemeindechef. Nun könnten gemeinsam auf sachlicher Ebene und ohne jegliche Befindlichkeiten vernünftige Zielsetzungen erarbeitet werden. Denn im Endeffekt, da waren sich die beiden Bürgermeister einig, wollen alle Beteiligten das Gleiche, nämlich wirtschaftliche Entsorgungspreise für ihre Gemeindebürger erzielen. Es sei eine Herausforderung, allen Anforderungen gerecht zu werden, die das Hochwasser-Risikogebiet des Kläranlagenstandortes bereithalte, erläuterte Erhard Radlmaier weiter, befinde man sich doch auf beiden Seiten jeweils weniger als 200 Meter von den gefährdenden Stellen Mettenbach und Donau entfernt. Daher sollen noch im Dezember Gespräche zur Risikoabschätzung mit den zuständigen Stellen erfolgen. Sobald die Formalitäten mit dem Landratsamt geklärt sind, soll im Januar die konstituierende Sitzung des Verbandes stattfinden, bei der auch ein Vorsitzender gewählt wird.

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