Menschen in Laderaum Schleuser in Pocking von Polizei gestoppt

Die Bundespolizei entdeckte zehn Geschleuste, ungesichert auf der Ladefläche eines Kombis. Foto: Bundespolizei Passau

Die Bundespolizei Passau hat am Samstag die gefährliche Schleusung von zehn türkischen Staatsangehörigen beendet und zwei Schleuser verhaftet.

Laut Polizeibericht hatte die österreichische Polizei gegen 5.30 Uhr versucht, einen Wagen mit deutscher Zulassung zu kontrollieren. Der Fahrer missachtete jedoch die Aufforderungen zum Anhalten und überquerte stattdessen die Grenze nach Deutschland. Im Gemeindebereich Pocking konnte der Wagen schließlich gestoppt werden. Bei der Kontrolle fanden die Beamten neben dem Fahrer und dem Beifahrer zehn Geschleuste, darunter auch Kinder. Sie seien zusammengekauert und ungesichert auf dem Boden der Ladefläche eines Kombis gewesen.

Die Geschleusten wirkten dem Bericht zufolge sehr verängstigt, anscheinend hatte sich schon während der Fahrt jemand übergeben müssen. Die Polizei verständigte zur Vorsicht den Rettungsdienst, der jedoch keine akuten gesundheitlichen Probleme feststellen konnte.

Gegen die beiden Schleuser, einen 22-jährigen Deutschen und einen 38-jährigen Türken mit deutschem Aufenthaltstitel, wird wegen des Einschleusens von Ausländern unter einer schweren Gesundheitsgefährdung ermittelt. Sie sitzen in Untersuchungshaft. Die strafmündigen Geschleusten erhielten Anzeigen aufgrund der unerlaubten Einreise. Sie wurden im Anschluss nach Österreich zurückgewiesen.

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