Mengkofen/Moos Weitere Kadaver gefunden: Wer vergiftet die Greifvögel?

Erneut wurden in Niederbayern offenbar vergiftete Greifvögel entdeckt. Diesmal bei Moos (Kreis Deggendorf) und Mengkofen (Kreis Dingolfing-Landau). (Symbolbild) Foto: Jan-Peter Kasper dpa/lth

Erneut sind in Niederbayern Kadaver von Greifvögeln gefunden worden, die den Erkenntnissen nach vergiftet wurden. Die toten Vögel - zwei Mäusebussarde und zwei Rabenkrähen - lagen an Spazierwegen in Mengkofen (Landkreis Dingolfing-Landau) und Moos (Landkreis Deggendorf), wie der Landesbund für Vogelschutz (LBV) am Dienstag mitteilte.

Bei einem der Mäusebussarde sei ein Fasan als Köder mit dem Gift Carbofuran präpariert worden. Dieses könne bei Hautkontakt zu Krämpfen führen, weswegen der LBV insbesondere Eltern und Tierhalter in der Region warnt. Kinder sollten keine toten Tiere anfassen und Hunde an die Leine genommen werden. Carbofuran ist ein in Deutschland nicht zugelassenes Pflanzenschutzmittel.

Im Januar waren in und bei Straubing zwei tote Mäusebussarde gefunden worden, die vermutlich ebenfalls Giftködern zum Opfer gefallen waren. Mäusebussarde sind geschützt. Die Polizei ermittelt.

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