Mengkofen Lef Dutti von "dicht & ergreifend" im Interview

Fabian Frischmann vor seinem Elternhaus. Das Haus der Familie Frischmann steht 140 Meter entfernt von den gefällten Pappeln. Foto: Redaktion Dingolfing

"dicht & ergreifend" (d&e) haben im Februar den Kulturpreis des Landkreises erhalten. Großartig, meint der Bund Naturschutz (BN), denn die Texte der jungen Hip-Hopper sind nicht nur urig in niederbayerischer Mundart geschrieben, sondern nehmen zwischen den üblichen Battlerap-Phrasen auch gesellschaftliche und politische Entwicklungen sehr genau unter die Lupe. Sie kritisieren die Ausbeutung unserer Mitwelt genauso wie die Untätigkeit der Regierenden und zu vieler Menschen, die sagen: "Ghetto mi nix o".

BN: Hier in der Gemeinde Mengkofen kennt Euch jeder unter 30, und seit Ihr den Kulturpreis des Landkreises erhalten habt, sind auch einige weitere über 30 dazugekommen. Meint Ihr, dass Ihr verstanden werdet, dass Eure "Message" ankommt? Oder ist das alles für Euch nur Spaß?

d&e: Für uns ist es sowohl Spaß als auch die Hoffnung, oder besser gesagt die Zuversicht, dass unsere Inhalte bei den meisten Leuten ankommen. Es gibt viele die glauben, wir wären eine Party-Kasperl-Kapelle, bis sie dann unsere Texte verstehen und erkennen müssen, dass in fast jedem Song eine "Message" dahintersteckt, die auch oft eine unbequeme Wahrheit zu Tage fördert.

BN: Ihr seid hier vor Ort aufgewachsen und zum Studium nach Berlin gegangen. Von weiter weg hat man oft einen genaueren Blick auf die Heimat. Was fällt Euch besonders auf, wenn Ihr heute zurückkommt?
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Den vollständigen Artikel lesen Sie auf idowa+ oder in Ihrer Tageszeitung vom 14. April 2018.

 
 

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