Menschenrechte sind selbstverständlich für uns. Wir vergessen aber, wie fragil ihre Erfüllung ist. Das zeigt sich gerade im Iran.

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte ist mittlerweile fast 74 Jahre alt. 1948 wurde sie von den Vereinten Nationen verkündet. Die 30 Artikel darin beschreiben die Rechte, die jedem Menschen zustehen sollten.

Mir wurde neulich wieder bewusst, wie wertvoll die Erfüllung dieser Rechte und die damit verbundene Freiheit ist. Denn meine Sozialkunde-Lehrerin zeigte meiner Klasse und mir aktuelle Berichte über die grausamen Zustände im Iran. Es sind entsetzliche Bilder von Demonstranten, meist Frauen, die von Polizisten zusammengeschlagen und dann blutüberströmt auf der Straße liegengelassen werden. Oder sie werden in ein Polizeiauto gezerrt, hilflos schreiend und sich wehrend.

Es ist schrecklich, sich diese Aufnahmen anzusehen, aber ich bin froh, dass sie uns nicht vorenthalten werden. Denn wir haben die Möglichkeit, uns zu informieren. Bei uns gibt es Pressefreiheit und keine Zensur. Das ist gut so, doch viele Länder treten dieses und weitere Menschenrechte mit Füßen.

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Hinweis: Dieser Text stammt aus der Freistunde, der Kinder-, Jugend- und Schulredaktion der Mediengruppe Attenkofer. Für die Freistunde schreiben auch LeserInnen, die Freischreiben-AutorInnen. Mehr zur Freistunde unter freistunde.bayern.