Mehr Öffnungsmöglichkeiten für 2G Dehoga begrüßt Neuregelung für Veranstaltungen

Der Landesgeschäftsführer der DEHOGA Bayern Thomas Geppert. Foto: Nicolas Armer/dpa/archivbild/dpa

Der Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga) in Bayern hat die von der Landesregierung beschlossene Neuregelung zur Öffnung von Veranstaltungen für Geimpfte und Genesene begrüßt.

"Es ist ein weiterer Schritt in Richtung Normalität", sagte Dehoga-Landesgeschäftsführer Thomas Geppert der Deutschen Presse-Agentur am Dienstag. Er gehe davon aus, dass eine Reihe von Gastwirten von den neuen Möglichkeiten Gebrauch machen werde. Auch nach Darstellung von Kunstminister Bernd Sibler (CSU) stehen die bayerischen Kulturschaffenden mehrheitlich hinter der neuen Regelung. "Ich habe ausschließlich positive Rückmeldungen erhalten", sagte Sibler am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Die überwiegende Mehrheit der bayerischen Staatsbühnen - wenn nicht alle - würden sich der Neuregelung anschließen, darüber hinaus auch zahlreiche Private.

Die Staatsregierung hatte am Montag beschlossen, dass von Mittwoch an Veranstalter und Gastwirte freiwillig die 2G-Regel oder die 3G-plus-Regel anwenden können. Demnach würden nur noch Geimpfte und Genesene (2G) oder zusätzlich auch mit einem PCR-Test negativ Getestete (3G plus) zugelassen. Ein Antigen-Schnelltest wie bei der bisherigen 3G-Regel würde dann nicht mehr ausreichen. Im Gegenzug würden Maskenpflicht, Abstandsregel, Alkohol-Ausschankverbot und Personenobergrenzen komplett entfallen.

Für Speiselokale bedeute dies im Wesentlichen, dass die Maske nun auch beim Toilettengang nicht mehr aufgesetzt werden müsse, sagte Geppert. Größere Vorteile sieht er dagegen für Lokale, die auch Unterhaltung anbieten, etwa Musik und Tanz oder für die bevorstehenden Weihnachtsfeiern. "Wir begrüßen die Neuregelung ausdrücklich", sagte er.

Für Kulturveranstaltungen galt bisher noch die 3G-Regel - allerdings unterhalb von 5000 Besuchern ohne Personenobergrenze. Die Praxis habe laut Sibler gezeigt, dass 95 Prozent der Zuschauer ohnehin geimpft oder genesen gewesen seien - nur eine geringe Zahl habe ein negatives Testergebnis vorgezeigt. Er habe mit zahlreichen Intendanten und auch mit Vertretern der privaten Kulturszene, darunter mit den Kabarettisten Wolfgang Krebs und Django Asül gesprochen. Dort herrsche Erleichterung. Gerade die Kabarettisten sehnten das Ende der Maskenpflicht im Publikum herbei, weil dadurch die Interaktion mit den Zuschauern erschwert werde.

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