Mehr Leben auf dem Land Ministerium wählt Modellkommunen in ganz Bayern

Das Leben in ländlichen Kommunen soll in Bayern attraktiver gemacht werden. (Symbolbild) Foto: Nicolas Armer/dpa

Corona hat das Leben auf dem Land für viele attraktiver gemacht – der Freitstaat will das Wohnen dort noch interessanter machen. Dazu hat die Regierung zehn Kommunen auserkoren, die das Beste von Stadt- und Landleben verbinden.

Unter dem Motto "Landstadt" wurden Ideen gesucht, "die man bisher nur aus den Trendstädten Europas kannte", wie das Bauministerium am Donnerstag mitteilte. Also digitale Angebote, neue Mobilitätskonzepte, gemeinschaftliche Wohnformen oder Kulturevents. Die zehn Projekte fördert jetzt das Ministerium.

Landsberg am Lech und Dorfen in Oberbayern - dort soll neuer Wohnraum Menschen aus dem Ballungsraum München locken. Geiselhöring und Spiegelau in Niederbayern wollen ein ehemaliges Sägewerk und eine Ex-Malzfabrik nutzen. Weiden und Neukirchen in der Oberpfalz arbeiten mit einem Schulgelände.

Markt Mainleus in Oberfranken möchte eine alte Spinnerei als Areal nutzen. Roth in Mittelfranken will auf dem ehemaligen Gelände der Leoni Kabel GmbH einen nachhaltigen Stadtteil mit einer Mischung aus Wohnen, Arbeiten und Bildung bauen. Münnerstadt in Unterfranken plant, ein Gärtnereigelände in ein klimaneutrales Quartier umzuwandeln. Und die Gemeinde Wildpoldsried in Schwaben soll ein "Energiedorf" werden.

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