Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers erhöht Prognose: Schnelltests gefragt

Testflüssigkeit wird auf einen Antigen-Schnelltest gegeben. Foto: Fernando Gutierrez-Juarez/dpa-Zentralbild/dpa/Symbolbild

Der Medizintechnikkonzern Siemens Healthineers erhöht nach einem robusten Quartal seine Prognosen. Dank über den Erwartungen liegenden Verkäufen von Antigen-Schnelltests zum Nachweis von Covid-19 dürften die vergleichbaren Umsätze in diesem Geschäftsjahr (per Ende September) um 5,5 Prozent bis 7,5 Prozent steigen, teilte das Unternehmen am Mittwoch mit. Zuvor war der Philips-Konkurrent von 3 bis 5 Prozent ausgegangen. Ausgeklammert sind dabei Währungseffekte sowie Zu- und Verkäufe von Unternehmensteilen.

Das zurückliegende zweite Geschäftsquartal fiel deutlich stärker aus als von Experten erwartet. Neben dem Geschäft mit den Schnelltests profitierte Healthineers von der Übernahme des US-Krebsspezialisten Varian. Die Erlöse stiegen um rund 38 Prozent auf knapp 5,5 Milliarden Euro. Auf vergleichbarer Basis lag das Plus bei 15,8 Prozent. Die Umsätze seien nur geringfügig durch Corona-Restriktionen in China sowie Störungen in den Lieferketten beeinträchtigt gewesen, hieß es. Das bereinigte operative Ergebnis nahm um 47 Prozent auf 980 Millionen Euro zu. Unter dem Strich verdiente Healthineers auch dank einer niedrigeren Steuerquote mit 583 Millionen Euro 30 Prozent mehr.

Dieser Artikel ist Teil eines automatisierten Angebots der Deutschen Presse-Agentur (dpa). Er wird von der idowa-Redaktion nicht bearbeitet oder geprüft.

 

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