Der Corona-Ausbruch in Mamming (Landkreis Dingolfing-Landau) hat zu Misstönen zwischen den Freien Wählern und Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) geführt. Huml müsse rasch eine "ziel- und passgenaue Strategie für lokale Infektionsgeschehen entwickeln", hatte der Vorsitzende der Freien-Wähler-Landtagsfraktion Florian Streibl gefordert. Die Ministerin reagierte verärgert.

Streibl solle sich besser über das Vorgehen Bayerns im Kampf gegen Corona informieren, schimpfte sie am Mittwoch. Es gebe bereits eine ziel- und passgenaue Strategie für lokale Infektionsgeschehen, die auch im Landkreis Dingolfing-Landau eingesetzt werde: "Insofern ist die entsprechende Forderung von Streibl überflüssig", so die CSU-Politikerin. Die strikte Containment-Strategie mit dem Ziel, Infektionsketten so schnell wie möglich zu erkennen, zurückzuverfolgen und zu durchbrechen, werde man konsequent fortsetzen.