Die Covid-19-Pandemie verändert Vieles. Dies trifft auch für das Patroziniumsfest mit Martiniritt am 14. November 2020 zu. Was in dieser Hinsicht alles zu beachten ist, legte am Freitag das Martiniritt-Komitee fest. Wie Pfarrer Augustin Sperl berichtete, stehen in der Kirche höchstens 100 Plätze zur Verfügung. Nach Rückfrage beim Gesundheitsamt kann der traditionelle Ritt in der herkömmlichen Form nicht stattfinden, so die Aussage von Bürgermeister Johann Aumeier.

Anwesend waren bei dem Vorbereitungsgespräch Pfarrer Augustin Sperl, Bürgermeister Johann Aumeier, Vertreter der Feuerwehr, des Trachtenvereins, Martinireiter und Bauhofleiter. In seinem Rückblick auf das Jubiläum "300 Jahre Martiniritt" im Vorjahr beschreibt Pfarrer Sperl dieses als festlich und "bis auf das Wetter gelungen". Durch den Besuch von Bischof Voderholzer wurde der Tag zu einem herausragenden Ereignis. In diesem Jahr muss wegen der Covit-19-Pandemie alles unter geänderten Vorzeichen erfolgen. Er zitierte in diesem Zusammenhang den Diözesanbischof, der dafür plädiert, dass nichts ausfällt oder verschoben wird, es findet nur in geänderter Form statt.